[MSN] Die Stiftung Sammlung E. G. Buehrle hat 50 000 Franken Belohnung an einen Angestellten der Psychiatrischen Uni-Klinik Burghoelzli ausbezahlt.

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Fri Mar 28 05:42:14 CET 2008


Burghölzli-Angestellter erhält Finderlohn

Die Stiftung Sammlung E. G. Bührle hat 50 000 Franken Belohnung an einen
Angestellten der Psychiatrischen Uni-Klinik Burghölzli ausbezahlt. Der Mann
hat zum Auffinden von zwei der vier am 10. Februar geraubten Bilder
beigetragen. 


Bild: Keystone (sda) Mit der Überweisung des Geldes an den
Spital-Angestellten habe die Sammlung in Erfüllung ihrer rechtlichen
Verpflichtung gehandelt, teilt die Stiftung mit. Insgesamt hat die Stiftung
nach dem Raub von vier Bildern aus dem Bührle-Museum im Zürcher Seefeld eine
Belohnung von 100 000 Franken ausgesetzt.

Einem Taxifahrer, der sich nach eigenen Angaben ebenfalls für die Auffindung
der geraubten Bilder eingesetzt habe, sei im Auftrag der Stifterfamilie
zudem eine freiwillige Anerkennungsgabe von 10 000 Franken offeriert worden.
Dies, obwohl sein Hinweis nicht unmittelbar zum Auffinden der zwei Bilder
beigetragen habe.

Der Taxifahrer habe Vertretern des Museums bei der Stadtpolizei Zürich
erklärt, er sei am Tag nach dem Bilderraub auf das Auto gestossen, in dem -
wie sich später herausstellte - zwei der geraubten Bilder lagen.

Gefunden wurden am 18. Februar "Mohnfeld bei Vétheuil" von Claude Monet und
"Blühende Kastanienzweige" von Vincent van Gogh, Bilder im Wert von 70
Millionen Franken. Die Bilder lagen auf dem Hintersitz eines
unverschlossenen weissen Opel Omega. Dieser war dem Angestellten, der für
den Parkplatz zuständig ist, aufgefallen.

Vom teuersten der vier gestohlenen Bilder, Paul Cézannes "Der Knabe mit der
Roten Weste" (100 Millionen Franken), fehlt nach wie vor jede Spur. Zudem
fehlt "Ludovic Lepic und seine Töchter" von Edgar Degas, das 10 Millionen
Franken wert ist.

Am Sonntag, 10. Februar, hatten drei maskierte und bewaffnete Männer die E.
G. Bührle Sammlung im Zürcher Seefeld überfallen.

http://www.bielertagblatt.ch/



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