[MSN] ICOM Red List Afghanistan and Peru (German language report)

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Sat Sep 1 19:15:23 CEST 2007


Heute wurden die Red Lists zu Afghanistan und Peru präsentiert
Red Lists gegen illegalen Handel mit Kulturgütern

© OTS
29.08.2007 16:38:59 - Gestohlen? Diese Frage gilt es zu stellen, sieht man
am Kunstmarkt ein Objekt, das jenen auf den ICOMs Red Lists ähnelt.

(live-PR.com) -  
Illegaler Handel mit Kulturgütern ist weltweit einer der lukrativsten
kriminellen Aktivitäten. Jährlich werden durch das Verschwinden von
Millionen von Artefakten mit unschätzbarem wissenschaftlichen und
kulturellen Wert große Teile der Identität von Völkern aus dem Gedächtnis
der Menschheit gelöscht.


Internationale Experten haben unter der Schirmherrschaft des International
Council of Museums (ICOM) Red Lists von Objekten aus Afrika, Lateinamerika
und Irak erstellt - Länder, die durch illegalen Handel besonders betroffen
sind.


Red Lists enthalten Bilder von Objektkategorien, die nach Ansicht von
Experten häufig Gefahr laufen, Beute von Kunstdieben zu werden. Diese Listen
erhöhen die Aufmerksamkeit von potentiellen Käufern und Verkäufern darauf zu
achten, nicht mit gestohlenen Objekten zu handeln. Ihr Erfolg als
bewusstseinsschärfendes Instrument hat die Beschlagnahmung und Rückstellung
vieler wertvoller Objekte an ihre Herkunftsländer ermöglicht.


In der heutigen Pressekonferenz - im Rahmen der ICOM Generalkonferenz -
strich Alissandra Cummins, Präsidentin von ICOM, heraus, dass
MuseumsexpertInnen eine aktive Rolle im Kampf gegen illegalen
Kulturgüterhandel einnehmen.


Anita Gach von Interpol Österreich betonte, dass Kulturgüterdiebstahl kein
Kavaliersdelikt darstellt, sondern die Täter Kriminelle seien, denen es nur
um Profit gehe. Initiativen wie die Red Lists können daher nicht hoch genug
eingeschätzt werden.


Im Anschluss wurden die Red Lists für Afghanistan und Peru von ExpertInnen
präsentiert. Diese sind auch unter icom.museum/redlist/ zu finden.


Rückfragehinweis:
Jennifer Thévenot (ICOM Paris): 01-4277-17580
ICOM Österreich (Michael Knopp): 0664/580 4542
mailto:icom2007 at khm.at, www.icom2007.com


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