[MSN] Kunsthaus Zürich veranstaltet «Art Attack» - eine Kunsthausnacht zum Thema Kunstraub, Attentate und ihre Motive.
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Thu Aug 9 19:21:18 CEST 2007
Kunsthaus Zürich veranstaltet «Art Attack» eine Kunsthausnacht zum Thema
Kunstraub, Attentate und ihre Motive
kunsthaus mc-dermid (lifepr) Zürich, 09.08.2007 - Am Samstag, 3. November,
reisst das Kunsthaus Zürich ein heikles Thema an. Von 19 bis 24 Uhr stehen
Vandalismus, Kunstraub und Attentate auf dem Programm Vorkommnisse, die
auch in die Geschichte des ältesten Kunst- und Ausstellungsinstitutes der
Schweiz eingingen. Expertinnen aus den Bereichen Psychoanalyse und
Kriminalistik treffen vor Publikum auf Kunsthistoriker und Restauratoren.
Daneben sorgt die schottische Krimi-Autorin Val McDermid mit Lesungen für
spannende Unterhaltung.
Die Oxford-Absolventin und mehrfach ausgezeichnete Schriftstellerin Val
McDermid kommt am 3. November 2007 für zwei Lesungen an die Kunsthausnacht
«Art Attack» ins Kunsthaus Zürich. Vor Werken Edward Munchs, dessen Arbeiten
nicht selten Gegenstand von Raub und Anschlägen waren, liest sie aus ihrem
Roman «Clean Break» (1995). Darin ist eine Privat-Detektivin einem Gemälde
des Impressionisten Claude Monet auf den Fersen, das aus einer
Privatsammlung entwendet wurde. Die Detektivin vermutet Versicherungsbetrug,
die Polizei glaubt an einen Auftragsraub und überprüft alle bekannten
Hehler. Das Kunsthaus hütet seine Monets nur wenige Meter von der Lesung
entfernt. Kann aus Fiktion schnell Realität werden?
Über 20 Jahre war das Kunsthaus Zürich keiner akuten Bedrohung ausgesetzt.
Und so einfach wie in Norwegen, wo Diebe mit einer nationalen Ikone unter
dem Arm einfach hinausspazieren können, wird es heute in Zürich niemandem
gemacht. Doch es gab andere Zeiten.
An einer Podiumsdiskussion präsentiert der leitende Restaurator am
Kunsthaus, Hanspeter Marty, Beispiele von Kunstraub und Attentaten aus der
eigenen Sammlung: den Brandanschlag auf Peter Paul Rubens «Bildnis des
Spanischen Königs Phillip IV» (1628) im Jahr 1985 und die Geschichte von
Dalís kleinem Ölbild «Femme à tête de roses» (1935), das Ende der 60er Jahre
im Kunsthaus entwendet und nur durch Zufall in Paris wiederentdeckt wurde.
Die Kunsthistorikerin und Juristin im Österreichischen Innenministerium,
Anita Gach, spricht über die Motive von Kunstdieben, Auftragsdelikte und
Fahndungsabläufe. Ihre jüngsten Beispiele: der Raub des Salzfasses von
Benvenuto Cellini aus der Sammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien
sowie der Anschlag auf «Nude in Mirror», ein Werk des Malers Roy
Lichtenstein, dass zu einer Ausstellung ins Kunstmuseum Bregenz ausgeliehen
war.
Anhand realer Fälle zeigt die am Freud-Institut in Zürich tätige
Psychoanalytikerin Eva Schmid-Gloor krankheitsbedingte Profile von Tätern
und erklärt, wie und weshalb bestimmte Werke Vandalismus regelrecht
provozieren.
Martino Stierli, Kunsthistoriker und freier Journalist, moderiert die
Gesprächsrunde, die sich gegen Ende für Fragen aus dem Publikum öffnet.
Welche Werke gelten als gefährdet? Wie werden sie geschützt und was ist im
Schadensfall noch zu retten? An zwei Führungen mit Restaurator Tobias Haupt
können betroffene Objekte in Augenschein genommen und Antworten auf diese
und andere Fragen gefunden werden.
Von Cotton Club-Jazz über Kriminaltango bis zu spannungsgeladenen
Soundtracks: von 19 bis 24 Uhr sorgt Sound-J Tom in der Eingangshalle für
kribbelnde musikalische Unterhaltung.
BESUCHERINFORMATION Am Samstag, 3. November 2007 bleibt das Kunsthaus von 10
bis 24 Uhr durchgehend geöffnet. Ab 18 Uhr gilt der Kunsthausnachttarif CHF
16.-/10.- (reduziert und Mitglieder).
Wegen begrenzter Platzzahl ist für Führungen ein kostenloses, zusätzliches
Ticket erforderlich. Es ist ab 18 Uhr an der Kasse erhältlich. Keine
Reservation, kein Vorverkauf.
Nähere Infos zum Programm ab 1. September auf der Kunsthaus-Agenda unter
www.kunsthaus.ch.
Unterstützt von Credit Suisse Partner des Kunsthaus Zürich
Ansprechpartner:
Frau Kristin Steiner
E-Mail: kristin.steiner at kunsthaus.ch
Telefon: +41 (44) 253 84 13
Fax: +41 (44) 253 84 33
http://www.lifepr.de/pressemeldungen/kunsthaus-zuerichzuercher-kunstgesellsc
haft/boxid-11097.html
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