[CPProt.net] Jetzt bitte endlich mal forschen! Warum die Bundesregierung mit ihrer Raubkunstpolitik 60 Jahre nach Kriegsende gescheitert ist. / Data bases full of errors. Why the Federal Government art recuperation politics failed 60 years after end of war.

MSN and CPProt list (Ton Cremers) museum-security at museum-security.org
Sat Feb 26 15:10:29 CET 2005


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Jetzt bitte endlich mal forschen!
Datenbanken voller Fehler und Behörden, über die sich Beschwerden häufen:
Warum die Bundesregierung mit ihrer Raubkunstpolitik 60 Jahre nach
Kriegsende gescheitert ist

Wer in der Politik das eigene Scheitern nicht offen eingestehen will,
verpackt es gern in einen Appell, um dem Scheitern den positiven Anstrich
des Wollens zu geben. Der rührende Aufruf, mit dem Kulturstaatsministerin
Christina Weiss sich jetzt an die Öffentlichkeit gewandt und die Museen zu
einer verstärkten Forschung über die Herkunft ihrer Sammlungen aufgefordert
hat, war jedenfalls ein deutlicher Beleg dafür, dass die Raubkunstpolitik
der Bundesregierung, der Umgang mit Kunstwerken von nazibedingt ungeklärter
Herkunft in deutschem Besitz, gescheitert ist. Von der völkerrechtswidrig in
Russland festgehaltenen Beutekunst aus deutschen Sammlungen spricht indes
ohnehin kaum noch jemand.

Zwei Tage vor ihrem Appell musste Weiss bereits dem Bundestagsausschuss für
Kultur und Medien Rede und Antwort stehen. Die Parlamentarier hatten
Auskunft darüber verlangt, wie die Bundesregierung die Arbeit ihrer
zentralen ¸¸Koordinierungsstelle für Kulturgüterverluste" beurteilt. ¸¸Die
Staatsministerin hat eine sehr schlechte Figur abgegeben", fasste der
kulturpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Günter Nooke, den Auftritt
anschließend zusammen. ¸¸Sie war schlecht vorbereitet und hat unsere Fragen
nicht beantworten können." Seine Fraktion hat nun eine parlamentarische
Anfrage mit 21 Punkten zum Thema eingebracht. ¸¸Das war ein Armutszeugnis",
gestand nach der Sitzung auch eine SPD-Vertreterin ein, und
Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer, Ausschussmitglied für Bündnis
90/Die Grünen, wunderte sich: ¸¸Es ist eigentlich nichts Neues berichtet
worden."

Hinweise gab es, Geld nicht

Sieben Jahre sind vergangen, seit sich in der ¸¸Washingtoner Erklärung" auch
die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet hat, die Suche nach Kunstwerken
neu aufzunehmen, die zwischen 1933 und 1945 enteignet oder ihren Besitzern
gestohlen wurden, und dabei eventuell abgelaufene Verjährungsfristen zu
ignorieren. Nicht mehr nach legalistischen, sondern nach moralischen
Kriterien sollte die so genannte ¸¸NS-Raubkunst" künftig aufgearbeitet
werden. Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände bestätigten die
Entscheidung ein Jahr später in einer ¸¸Berliner Erklärung". Viel ist danach
nicht geschehen. Das US-Kunstmagazin ARTnews schreibt in seiner jüngsten
Ausgabe von ¸¸nicht gehaltenen Versprechen" und zitiert den ersten
Kultur-Staatsminister, Michael Naumann: ¸¸Ich habe an das moralische
Bewusstsein der Museumsträger appelliert. An einigen Stellen hatte ich
Erfolg, an anderen nicht."

Die Fehler begannen schon früh. Die Bundesregierung und ihre wechselnden
Kultur-Staatsminister legten fest, dass die Museen bei der Erforschung ihrer
eigenen Erwerbungspolitik bestenfalls auf ideelle Hilfe rechnen dürften. Sie
verteilten zwar eine kostenlose Handreichung mit Hinweisen zur Suche nach
fragwürdigen Kulturgütern; Geld gab es aber nicht. Daher richtete gerade
einmal ein knappes Dutzend der mehreren tausend deutschen Museen
entsprechende Stellen ein - in der Regel nur für ein Jahr. Im
nordrhein-westfälischen Kulturministerium wurde vor einigen Monaten im
Rahmen eines Gespräches mit Fachleuten zwar immerhin darüber nachgedacht,
Geld für Forschungsprojekte in einzelnen Museen zur Verfügung zu stellen.
Die Initiative endete aber in der Schublade. Auch Hamburg und Leipzig denken
über Zentralisierungen ohne Hilfe der Bundesregierung nach.

Die Bundesregierung , als Rechtsnachfolgerin des Deutschen Reichs, entschied
sich statt für konkrete Hilfe vor Ort für eine zentrale und vermeintlich
prestigeträchtige Dokumentation. Die schon 1994 mit anderer Zielsetzung in
Bremen gegründete ¸¸Koordinierungsstelle für Kulturgüterverluste" wurde auf
Wunsch der Ost-Bundesländer nach Magdeburg verlegt und mit der Aufgabe
betraut, eine auch im Internet zugängliche Datenbank aufzubauen, in die
Museen Werke ungeklärter Herkunft stellen und über die mögliche
Anspruchsteller nach abhanden gekommenen Kunstwerken suchen sollten.

Dabei begingen Bund und Länder allerdings einen Fehler. Sie ließen zu, dass
sich die Koordinierungsstelle ab 2001 lediglich als Serviceunternehmen
verstehen durfte, die für die technische Einrichtung und Pflege der
Datenbank zuständig ist. Welche Informationen in dieser Datenbank
veröffentlicht werden, prüft die Weiss-Behörde lediglich grob auf
Plausibilität. Das Ergebnis dieses Vorgehens ist bekannt.

Immer wieder haben unabhängige Provenienzforscher und Museumsleiter darauf
hingewiesen, dass die Datenbank ¸¸lostart.de" voller Fehler steckt.
Werkverzeichnisnummern und Bildmaße stimmen nicht, Literaturangaben treffen
nicht zu, verschiedene Werke, nach denen angeblich gesucht wird, existieren
gar nicht. Vor allem aber nutzten zahlreiche jener Museen, auf deren
Teilnahme die Koordinierungsstelle gern verweist, die Datenbank in erster
Linie dazu, nach jenen Bildern, Skulpturen und Grafiken zu suchen, die ihnen
selbst im Krieg abhanden gekommen sind. Nur wenige Häuser sind auch bereit,
Angaben über Werke fragwürdiger Herkunft in ihren eigenen Beständen zu
veröffentlichen. Von ¸¸über 300 Einrichtungen und Privatpersonen des In- und
Auslands" spricht Christina Weiss in einer Presseerklärung. Wer bei
¸¸lostart.de" nachzählt, kommt dagegen auf deutlich weniger Museen. Ihre
Zahl ist weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Die Zahl der Beschwerden über die Koordinierungsstelle ist groß. Einzelne
Museumsdirektoren und Provenienzforscher, die Werke ungeklärter Herkunft
gemeldet haben, beklagen sich darüber, dass sie ihre eigenen gemeldeten
Bilder nicht wiederfinden.

Erst im vergangenen Jahr mussten außerdem Vertreter von jüdischen Erben
feststellen, dass Kunstwerke, auf denen ihre Mandanten Ansprüche erhoben,
bereits von nicht autorisierten Dritten nach Magdeburg gemeldet worden und
dort in die Datenbank gestellt worden waren - ohne dass dafür, so der
Vorwurf des Leipziger Rechtsanwaltes Christoph von Berg, die Berechtigung
geprüft wurde. Als von Berg daraufhin in Magdeburg um Kopien der
entsprechenden Korrespondenz bat, um die Rechte seiner Mandanten schützen zu
können, wurden sie ihm unter Hinweis auf angebliche Datenschutzgründe
verweigert. Darüber hinaus musste sich eine über 80 Jahre alte, in Israel
lebende jüdische NS-Verfolgte, der es gelungen war, das Inventar der
zerschlagenen väterlichen Sammlung durch Gestapo-Haft und
Konzentrationslager zu retten, von der Magdeburger Behörde fragen lassen,
wie sie finanziell zur EDV-Erfassung der Kunstwerke beitragen könne.

Trotz aller Kritik hält die Bundesregierung aus politischen Gründen
weiterhin an dem Prestigeprojekt fest. Ihre Mitarbeiter pflegen die Arbeit
der Einrichtung in den höchsten Tönen zu loben.

Als man allerdings im Bundeskulturministerium (BKM) bemerkte, dass die
Datenbank nicht funktioniert, und sich Berichte über offene Raubkunstfälle
häuften, richtete die Behörde im Sommer 2003 eine prominent besetzte
Kommission unter der Leitung der ehemaligen Verfassungsgerichts-Präsidentin
Jutta Limbach ein, die strittige Ansprüche entscheiden sollte. Auch dieses
zweite staatliche Instrument ist allerdings eine Fehlkonstruktion, weil es
nur aktiv werden kann, wenn sich Anspruchsteller und betroffenes Museum auf
eine Anrufung verständigen. Das aber ist bisher nicht ein einziges Mal
geschehen.

Das Scheitern der eigenen Raubkunstpolitik hat man inzwischen offenbar auch
in Berlin erkannt. Während inzwischen in den USA jedes größere Museum über
ein eigenes ¸¸Provenance Research Project" verfügt, während die
französischen und die britischen Museen umfangreiche Kataloge mit Werken
ungeklärter Herkunft veröffentlicht haben, forderte die deutsche
Kulturstaatsministerin die Museen Anfang Februar noch einmal eindringlich
auf, nun doch bitte endlich mal zu forschen. Gleichzeitig kündigt sie an,
ihr zentrales Instrument in der Raubkunstfrage - die Magdeburger
Koordinierungsstelle - wolle künftig versuchen, durch verstärkte
Öffentlichkeitsarbeit dafür zu sorgen, dass man sie auch wahrnehme.

Ein Ende des Raubkunst-Dilemmas ist also nicht in Sicht. Wie blank die
Nerven liegen, zeigt die Absage einer Ausstellung, an der die dem BKM
unterstehende Bundeskunsthalle in Bonn schon seit anderthalb Jahren
gearbeitet hatte, um das öffentliche Bewusstsein für die Raubkunst-Thematik
zu verstärken. An exemplarischen Beispielen sollte die jüdische
Kunstsammlerkultur in Deutschland bis zum Beginn des Nationalsozialismus
gezeigt werden. Der Katalog hätte auch das Ende dieser Kollektionen
thematisiert. Gleichzeitig war die Herausgabe von Handbüchern zu Kunsthandel
und Sammlertätigkeit in der NS-Zeit geplant. Bei den Vorgesprächen hatten
vor allem die teilnehmenden hohen Ministerialbeamten aus der Weiss-Behörde
immer wieder ihre Bedenken gegen die Thematik vorgetragen.

Eine politische Frage

In einem knappen Rundschreiben an die Beteiligten hat Kunsthallendirektor
Wenzel Jacob nun mitgeteilt, die Ausstellung werde nicht stattfinden. Grund
seien angeblich konkurrierende Lokalforschungen in Halle, Leipzig und
München, die sich zum Teil allerdings nur auf einzelne Sammler oder Orte
beziehen. Dass der Direktor der allein vom Bund finanzierten
Bundeskunsthalle vor dem Hintergrund der Berliner Bedenken bereit war, sein
Projekt der Staatsräson zu opfern, verwundert nicht wirklich. Dass dieser
Entscheidung allerdings auch der Programmrat der Bundeskunsthalle zustimmte,
dagegen schon: Dort sitzen auch Museumsdirektoren, die allein
wissenschaftlichen Kriterien verpflichtet sind.

Vielleicht zeigt das abgesagte Ausstellungsprojekt, dass die Suche nach
gestohlener Kunst, die sich unrechtmäßig in deutschem Besitz befindet, auch
60 Jahre nach Ende des Krieges kein moralisches Anliegen, sondern eine
politische Angelegenheit geblieben ist. Die Politik aber ist nach wie vor
nicht in der Lage, damit umzugehen, und den betroffenen Museen fehlt dazu
häufig immer noch die Bereitschaft. 

STEFAN KOLDEHOFF

Quelle: Süddeutsche Zeitung
Nr.44, Mittwoch, den 23. Februar 2005 , Seite 15


Google translation:


Now please finally times research! 
 
Data bases full of errors and authorities, over which complaints accumulate
themselves up:  
Why the Federal Government with its robbery art politics failed 60 years
after end of war. Who in the policy the own failure not openly to admit
wants, it packs gladly into an appeal, in order to give to the failure the
positive painting of the Wollens.  The agitating call, with which culture
state State of Christina white turned now to the public and requested the
museums to an intensified research over the origin of her collections, was
anyhow a clear voucher for the fact that the robbery art politics of the
Federal Government, which handling works of art of Nazi-causes, failed
unsettled origin in German possession.  Of the booty art from German
collections, held contrary to international law in Russia, meanwhile anyway
hardly still someone speaks.  Two days before their appeal white had to
already stand for the committee of the Bundestag for culture and media
speech and answer.  The parliamentarians had required information over it
how the Federal Government judges the work their central
¸¸Koordinierungsstelle for cultural property losses ".  ¸¸Die state minister
delivered, summarized a very bad figure "the politico-cultural speaker of
the Union faction, Guenter Nooke, the appearance afterwards.  ¸¸Sie was
badly prepared and our questions not answer could not."  Its parliamentary
group brought in now a parliamentary inquiry with 21 points to the topic.
¸¸Das an evidence of incapacity was ", confessed after the meeting also a
SPD representative, and Bundestag vice-president Antje Vollmer, committee
member for alliance 90/Die the Green, was surprised:  ¸¸Es was actually
reported nothing new."  There were references, money not seven years passed,
since itself in the ¸¸Washingtoner explanation "also the Federal Republic of
Germany obligated to take up the search for works of art again which were
expropriated between 1933 and 1945 or stolen from their owners, and periods
of limitation possibly run off to ignore.  No more according to legalistic,
but according to moral criteria should be regenerated the ¸¸NS Raubkunst in
such a way specified "in the future.  Federation, countries and local
central associations confirmed the decision one year later in a ¸¸Berliner
explanation ".  Much did not happen thereafter.  The US art magazine kind
EMS writes promises held in its recent expenditure of ¸¸nicht "and quotes
the first culture Minister of State, Michael Naumann:  ¸¸Ich to the moral
consciousness of the museum carriers appealed.  In some places I had
success, at others not."  The errors began already early.  The Federal
Government and its changing culture Ministers of State specified that the
museums might count with the study of their own acquisition politics at best
on idealistic assistance.  They distributed a free help with references to
the search for doubtful cultural properties;  Money did not give it however.
Therefore straight furnished once a scarce dozen to several thousand German
museums appropriate places - usually only for one year.  In the
North-Rhine/Westphalian culture Ministry some months ago in the context of a
discussion with specialists nevertheless was thought to make available money
for research projects in individual museums.  The initiative ended however
in the drawer.  Also Hamburg and Leipzig think about centralizations without
assistance of the Federal Government.  The Federal Government, as a right
successor of the German Reich, decided instead of for concrete assistance
locally for a central and allegedly prestigious documentation.  Those
already 1994 with other objective in Bremen created ¸¸Koordinierungsstelle
for cultural property losses "was when desired shifted the east Lands of the
Federal Republic to Magdeburg and entrusted with the task to develop one
also in the InterNet accessible data base into which museums should place
and over the possible claimants for lost come works of art look for works of
unsettled origin.  Federation and countries committed however an error.
They permitted that the coordination center was allowed to only understand
itself starting from 2001 as a service bureau, which is responsible for the
technical mechanism and care of the data base.  Which information in this
data base is published, the white authority examines only roughly for
plausibility.  The result of this procedure is well-known.  Independent
provenance researchers and museum leader pointed out again and again that
the data base puts ¸¸lostart.de "full error.  List of works numbers and
bildmasse do not tune, literature data do not apply, different works, for
which allegedly one searches, exist not at all.  Above all however numerous
of those museums, to whose participation the coordination center refers
gladly, used the data base primarily to look for those pictures, sculptures
and diagrams which were misplaced them in the war.  Only few houses are also
ready to publish data concerning works of doubtful origin in their own
existence.  Of more ¸¸ueber 300 mechanisms and private people of the in and
foreign country "Christina white in a press statement speaks.  Who recounts
with ¸¸lostart.de ", comes against it on clearly fewer museums.  Their
number stayed far behind expectations.  The number of the complaints over
the coordination center is large.  Individual directors of museum and
provenance researcher, who announced works of unsettled origin, deplore
themselves over the fact that they do not regain their own announced
pictures.  Only in the past year in addition representatives had to
determine third not authorized by Jewish inheriting that works of art
raised, on those their mandators of requirements, from to Magdeburg
announced and into the data base placed were already not there - without for
it, so the reproach of the Leipziger of attorney Christoph von Berg, the
authorization was examined.  When of mountain thereupon in Magdeburg for
copies of the appropriate correspondence asked, in order to be able to
protect the rights of its mandators, they were refused to it under reference
to alleged data security reasons.  Beyond that over 80 years old Jewish
LV-pursued living in Israel, which had succeeded it to save the inventory
the smashed paternal collection by Gestapo detention and concentration camp
had from which Magdeburger authority asked have themselves, how them could
contribute financially to the EDP collection of the works of art.  Despite
all criticism the Federal Government for political reasons holds further to
the prestige project.  Their coworkers tend to praise the work of the
mechanism in the highest tones.  When one noticed however in the federal
culture Ministry (BKM) that the data base does not function, and reports on
open cases of robbery art accumulated themselves up, furnished the authority
in the summer 2003 a prominent occupied commission under the line of the
former constitutional court president Jutta Limbach, which should decide
contentious requirements.  Also this second national instrument is however a
faulty construction, because it can become only active, if claimants and
museum concerned inform themselves on a calling.  However so far only one
only once did not happen.  One recognized the failure of the own robbery art
politics in the meantime obviously also in Berlin.  While in the meantime in
the USA each larger museum has its own ¸¸Provenance Research Project ",
while the French and the British museums published extensive catalogs with
works of unsettled origin, the German culture state minister again urgently
requested the museums at the beginning of of February to research now
nevertheless please finally times.  At the same time she announces, her
central instrument in the robbery art question - the Magdeburger
coordination center - wants to try in the future to ensure by intensified
public work that one also notices it.  An end of the robbery art dilemma is
thus not in view.  How brightly the nerves lie, the refusal of an exhibition
shows, on which the BKM the which is subordinate federal arts center in Bonn
had already worked for one and a half years, in order to strengthen public
consciousness for the robbery art topic.  By exemplary examples the Jewish
art collecting tank culture was to be demonstrated in Germany up to the
beginning of the national socialism.  The catalog would have brought up for
discussion also the end of these collections.  At the same time publication
was planned by manuals to art trade and collecting tank activity in the LV
time.  With preliminary talks above all the participating high ministerial
officials from the white authority had spoken their doubts again and again
against the topic.  A political question in a limited circular to the
involved ones communicated director of arts center Wenzel Jacob now, will
not take place the exhibition.  Reason are allegedly competing restaurant
research in resounds, Leipzig and Munich, which refers partially however
only to individual collecting tanks or places.  The fact that the director
of the federal arts center before the background of the citizens of Berlin,
alone financed by the federation, was ready doubt to sacrifice its project
of the staatsraeson really does not surprise.  That this decision however
also the program advice of the federal arts center agreed, on the other hand
already:  There sit also directors of museum, who are committed alone to
scientific criteria.  Perhaps the called off exhibition project shows that
the search for stolen art, which is illegitimately in German possession did
not remain also 60 years after end of the war a moral request, but a
political affair.  The policy however is not still able to deal with it and
in addition frequently still the readiness is missing to the museums
concerned.










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